Kettlebell Trainingsstile

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Kettlebell Trainingsstile

Oktober 4, 2014
Peter Hofstetter
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Kettlebell Training Hardstyle versus Softstyle!

Möchte man sich über das Training mit der Kettlebell informieren stößt man im Internet auf eine wahre Flut an Informationen und Anleitungen. Von Videos über Fotos bis hin zu schriftlichen Anleitung kann man aus einer Vielzahl an Informationsquellen wählen.

Doch wie anfangen, was brauche ich, was möchte ich……

Der Einstieg ist schnell gefunden, wir legen los mit dem Klassiker, mit der Ur-Übung, dem beidarmigen Swing. Genauer gesagt identifiziert durch die CrossFit Community dem Russian Swing. Auf die Namensherkunft werde ich bei einem eigenen Artikel vielleicht näher eingehen.

Der Russian Swing soll es also sein, bei näherer Betrachtung, beziehungsweise näherer Recherche fällt jedoch auf, auch davon kursieren mehrere Versionen. Korrekte Durchführung vorausgesetzt, lassen sich zwei verschiedene Stile erkennen.

Die Variante mit maximal aktivierter Streckerkette, maximaler Kontraktion und relativ gestreckten Armen wird als Hardstyle Variante definiert. Ursprünglich entworfen besser gesagt erarbeitet um eher wenige jedoch äußerst effektive Wiederholungen zu absolvieren.

Schnell wird jedoch klar will man die Kettlebell vor allem im Kraftausdauer Bereich einsetzen, so muss die Technik adaptiert werden.

Der so genannte Softstyle kommt zum Einsatz. Es wird auf eine deutlich höhere Wiederholungsanzahl hingearbeitet und es wird versucht so viel Kraft wie möglich und nötig einzusparen. Als Beispiel der Kettlebellbewerb Long Cycle, bei dem zehn Minuten lang mit jeweils zwei Kettlebells Clean und Jerk kombiniert werden, liegt der Weltrekord von Ivan Denisov bei 116 Wiederholungen mit zwei 32kg Kettlebells in 10 Minuten.

Man kann nicht sagen welche Variante „besser“ oder „schlechter“ wäre, es sind einfach verschiedene Einsatzmöglichkeiten, die auch ein unterschiedliches Einsatzgebiet haben. Lediglich bei fortgeschrittenen Techniken wie dem Clean oder dem Snatch ist mit persönlich der Progrssionsaufbau über den Softstyle lieber, da die Kettlebell näher am Körper geführt wird und der Bewegungsradius nicht zu groß wird.

Die Schattenseite der Medaille ist jedoch, dass oft die Explosivität in der Hüfte verloren geht auf die besonderes Augenmerk gelegt werden muss.

Um die korrekte Technik zu erlernen und beide Varianten auszuprobieren, komm einfach beim nächsten Kettlebellworkshop vorbei, oder buche ein Personal Training und wir erarbeiten gemeinsam die korrekte Technik für dich.

Weiter Infos und wie du weiteres funktionelles Equipment einsetzt erfährst du an der Traineracademy!

 

 

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